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WALTER LIETHA – DRUM SING I GRAD DRUM

von STEFAN HAUPT / Schweiz

2025 | 73 Min. | CH-Deutsch

 

Offizielle Webseite:
https://www.xenixfilm.ch/_upload/presse/Presseheft_Walter_Lietha_XenixFIlm_240226.pdf

 


Endlich eine Würdigung für einen «vergessenen» Mundart-Pionier

 

Der Bündner Sänger Walter Lietha zählte in den 1970er Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Musikszene und wurde mit seinen poetischen, teils zeitkritischen Liedern zur Stimme einer Generation.

 

 

Doch anfangs der 80er Jahre, zur Zeit der Jugendunruhen, wurden seine Lieder urplötzlich am Radio DRS kaum mehr gespielt. Diese Stimme verstummte in der Öffentlichkeit weitgehend.

   

Parallel zu seinem Musikschaffen entwickelte Walter Lietha eine zweite Leidenschaft. Die Welt der Bücher, die ihn schon seit frühen Jahren faszinierte, wurde zu seinem zweiten Standbein. Jahrzehntelang leitete er in der Churer Altstadt ein Antiquariat und eine Buchhandlung, das «Narrenschiff». Vor wenigen Jahren zog er mit seinem Antiquariat, mit Tausenden von geschichtsträchtigen Büchern, nach Trin in der Surselva.

   

Im August 2025 wurde der 75jährige Bündner Barde am Musikfestival «Alpentöne» mit einem Konzert geehrt, bei dem unter anderem auch Corin Curschellas, Sophie Hunger, Stephan Eicher, Michael von der Heide und die Narrenschiffband auftraten.

 

Was ist aus Walter Lietha, seinen Utopien, seinen Liedern geworden?

 

Der Film ist mitunter auch eine Reflexion zu den Möglichkeiten von Poesie, Gesang und Protest, zu den Veränderungen in unserer Gesellschaft und in unserem Zusammenleben – und zur nie versiegenden Kraft der Musik.